Geschichte und Selbstverständnis

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Die Galerie OLGA BENARIO wurde 1984 von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Verband der Antifaschisten (VVN/VdA) in Berlin-Neukölln in der Boddinstrasse gegründet und mit einer Ausstellung über das Leben von Olga Benario am 12. Februar eröffnet.

Für die Namensgebung spielten drei Kriterien eine Rolle: es sollte eine Frau geehrt werden, sie sollte mit dem Berliner Bezirk Neukölln in enger Beziehung stehen und es sollte der Name einer Internationalistin sein. Zentrales Thema der Ausstellungen war in den ersten Jahren das Leben und der Widerstand im Faschismus, nicht zuletzt deshalb, weil viele Kameradinnen und Kameraden in der VVN/VdA als Zeit- und AugenzeugInnen über ihr Leben berichten konnten.

Die Kündigung der „traditionellen“ Galerie-Räume 1991 war gleichzeitig ein zweiter Anfang. Nach einer relativ kurzen Pause konnte die Galerie neu eröffnet werden. Seit dieser Zeit bestand bis zum Sommer 2001 ein gemeinsames Projekt: die Galerie OLGA BENARIO – mit einem separaten Ausstellungs- und Veranstaltungsraum – und das Restaurant „Orlando“ in Neukölln.

Seit dem 15. November 2001 hat die Galerie OLGA BENARIO neue Räume gefunden. Sie befindet sich jetzt in der Richardstraße 104 in Berlin-Neukölln, nahe dem U-Bahnhof Karl-Marx-Straße.

Die Galerie OLGA BENARIO versteht sich nicht als „Galerie“ im klassischen Sinn. Sie ist kein kommerzielles Projekt und erhält keinerlei finanzielle Unterstützung durch öffentliche Geldgeber, sondern ist ein autonomes Projekt. Die Arbeit wird seit 1991 durch private Spenden von FörderInnen und/ durch Spenden der VeranstaltungsbesucherInnen getragen.

Die Ausstellungen an den Wänden der Galerie-Räume dienen als Projektionsfläche, um die BesucherInnen über historische oder aktuelle Themen zu informieren bzw. vor allem zu den historischen Themen aktuelle Bezüge herzustellen. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit für Begegnung, Kontakt und Diskussion politischer Themen und Fragen.

Ausstellungen und Veranstaltungsprogramme wechseln in der Regel alle 6 bis 8 Wochen.

Auf Anfrage und/oder gegen Portospenden und/oder Fördermitgliedschaft ab € 5,50 pro Monat wird das jeweils aktuelle Veranstaltungsprogramm an InteressentInnen verschickt.

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